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Unterhaltsbeiträge bei Scheidung

Aktualisiert: vor 2 Tagen




Nachehelicher Unterhalt

Ein geschiedener Ehegatte hat unter bestimmten Voraussetzungen gegenüber dem anderen Anspruch auf Bezahlung von nachehelichen Unterhaltsbeiträgen zur Finanzierung der eigenen gebührenden Lebenshaltungskosten, inkl. einer angemessenenen Altersvorsorge. Die Kriterien für den Entscheid über nacheheliche Unterhatlsbeiträge sind (nicht abschliessend) in Art. 125 Abs. 1 und 2 ZGB aufgezählt. Keine Rolle spielt, wer am Scheitern der Beziehung “schuld” ist (zu den Ausnahmen s. Art. 125 Abs. 3 ZGB). Die Höhe der Unterhaltsbeiträge hängt von den konkreten Verhältnissen ab. Einbezogen werden ausser dem erzielbaren Erwerbseinkommen insbesondere die künftigen Ausgaben. Im Normalfall wird allen Familienmitgliedern angerechnet, was sie unbedingt zum Leben brauchen (Notbedarf). Was danach vom gemeinsamen Einkommen bleibt, wird nach einem angemessenen Schlüssel verteilt. Ausserdem werden die absehbaren Veränderungen (Wiedereingliederung ins Erwerbsleben, Abschluss der Ausbildung der Kinder, Teuerungsausgleich) in die Überlegungen einbezogen. In aller Regel werden heute Unterhaltsbeiträge nur noch für eine befristete Dauer zugesprochen. Die nachträgliche Anpassung einer Scheidungsrente ist nur bei einer erheblichen und dauernden Veränderung der Verhältnisse möglich (Art. 129 Abs. 1 ZGB). Eine Erhöhung kommt zudem nur unter den eingeschränkten Voraussetzungen von Art. 129 Abs. 3 ZGB in Frage.

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